Profil

Bettina Grande

Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland

Präsentation

15:25 CEST / Session: Versorgung: Modellvorhaben zu ME/CFS und Post-COVID-Syndrom (PCS)

Psychotherapie-Netzwerk ME/CFS

Bettina Grande ist seit 2006 niedergelassen Psychologische Psychotherapeutin (Psychoanalyse und Tiefenpsychologie) in Heidelberg. Im Zuge der COVID-19-Pandemie entwickelte sich ihre Praxis zunehmend zur Schwerpunktpraxis für Post-COVID-Syndrom und ME/CFS. In diesem Zusammenhang agiert Bettina Grande als Teil des Beirats des Modellprojektes "Adaptive, sektorenübergreifende Gesundheitsversorgung Long-/Post-COVID-Syndrom in Baden-Württemberg (SEVEN-PCS)". Im Rahmen des "PAIS Care Berlin" Projekts an der Charité, einem Versorgungsforschungsprojekts basierend auf einem regionalen Netzwerk zur Versorgung von Menschen mit postakuten infektiösen Syndromen (PAIS) (darunter ME/CFS und Post-COVID-Syndrom) arbeite sie zur psychotherapeutischen Versorgung von ME/CFS-Patient*innen ein und hat Anfang 2025 an der Charité – Universitätsmedizin Berlin das Psychotherapie-Netzwerk ME/CFS gegründet. In zahlreichen Seminaren, Podcasts, Interviews und Vorträgen (z.B. bei der Internationalen ME/CFS Konferenz 2023) stellt sie dar, dass Psychotherapie ME/CFS-Betroffene bei der Verarbeitung ihrer Erkrankung und bei der Umsetzung von Pacing wirksam unterstützen kann. Grundsätze dieses Behandlungsansatzes hat sie 2023 in dem Positionspapier "The Role of Psychotherapy in the Care of Patients with ME/CFS" beschrieben.

Bettina Grande