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Dr. Meike Dirks stellte die ACCESS-Studie zur Versorgung schwer erkrankter ME/CFS- und Post-COVID-Patient*innen vor, die im Rahmen des Versorgungsforschungsprogramms des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) durchgeführt wird. Im Zentrum des Projekts steht die Untersuchung von Patient*innen, die haus- oder bettgebunden sind. Im Rahmen des Projekts fand zunächst eine Prävalenzschätzung statt. Im zweiten Teil finden Hausbesuche und eine Versorgungserhebung bei 100 Patient*innen mit ME/CFS nach kanadischen Konsensuskriterien (CCC) und einem Bell Score ≤ 30 statt. Bisher sind hierfür über 500 Anfragen eingegangen. Teil drei des Projekts bildet eine Begleitstudie, bei der Patient*innen in eine Interventions- oder Kontrollgruppe randomisiert werden. In der Interventionsgruppe erfolgt eine monatliche telemedizinische Begleitung mit Kontakt zu Patient*in, Betreuungsperson und bei Bedarf Hausarzt/Hausärztin. In der Kontrollgruppe erfolgt keine aktive Kontaktaufnahme. Primärer Endpunkt ist die Entwicklung des funktionellen Zustands über den Zeitraum von einem Jahr. Zusätzlich werden Nutzen, Versorgungswirkung und Kosteneffektivität untersucht. Langfristig soll geprüft werden, ob das im Rahmen von ACCESS entwickelte Modell als telemedizinisch gestützte, geregelte Versorgung für schwer erkrankte Patient*innen geeignet ist.