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Prof. Dr. Natascha Sommer gab in Ihrem Vortrag eine Übersicht zur von der Bundesregierung in Deutschland getätigten Forschungsförderung im Zusammenhang mit Long COVID bzw. Post-COVID-Syndrom und ME/CFS. Forschung in diesen Bereichen wird durch Bundesministerium für Gesundheit (BMG) - für den Bereich Versorgung - sowie durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) - für den Bereich der Grundlagen-/Translations- sowie Therapieforschung gefördert. Das BMFTR hat seit 2022 bereits 64 Millionen Euro an Fördemitteln vergeben, u.a. an die Nationale Klinische Studiengruppe ME/CFS and Post-COVID-Syndrom (NKSG), geleitet von Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen. Im Rahmen der kürzlich angekündigten "Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen" (NDPE) wird das Ministerium ab 2026 weitere 50 Mio. Euro jährlich investieren. Prof. Sommer beschrieb weiter, dass das Ziel der NDPE sei, die Erkrankungen zu verstehen, zu diagnostizieren und behandeln zu können. Hierbei solle einen grossen Projektanteil die sogenannten Omics einnehmen – die Analyse von molekularen Strukturen – damit personalisierte Therapien auf Basis des molekularen Profils einzelner Patient*innen geschaffen werden können. Als weiteres wichtiges Ziel der NDPE nannte Prof. Sommer strukturbildende Maßnahmen mittels Nachwuchsförderung, besserer Versorgung und Vernetzung. Für die Umsetzung werden hierfür Arbeitsgruppen mit Fokus auf Translationsforschung, versorgungsnahe Forschung und Dateninfrastruktur gebildet. Sommer unterstrich letztlich die Wichtigkeit der Translationsforschung und die Durchführung von Studien mit phänotypsierten Kohorten.