Dr. Gunnar Gottschalk ist seit 2020 Geschäftsführer und Leiter der Abteilung für translationale Wissenschaft bei Simmaron Research, 2011 gegründet in den USA. Die Organisation widmet sich der Erforschung von ME/CFS und verwandten neuroimmunologischen Erkrankungen. Zuvor war Dr. Gottschalk leitender Forschungskoordinator bei Sierra Internal Medicine und verantwortlich für die Durchführung mehrerer großer, multizentrischer ME/CFS-Studien. Während der COVID-19-Pandemie leitete er ein regionales Testprogramm und etablierte die Simmaron COVID-19 Biobank, wodurch die Initiierung mehrerer damit verbundener Forschungsprojekte ermöglicht wurde. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Aufklärung molekularer Mechanismen, insbesondere in den Bereichen Autophagie, Immunregulation und Energiestoffwechsel. Ein Schwerpunkt seiner Forschung ist die Untersuchung von Rampamycin als potenzieller Therapieansatz für ME/CFS und Long COVID, wobei analysiert wird, wie die Modulation zellulärer Signalwege zur Verbesserung von Symptomen beitragen kann. Dr. Gottschalk ist außerplanmäßiger Professor für Chemie und Biochemie an der “University of Wisconsin-Milwaukee".