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Prof. Dr. Birgit Sawitzki ist Professorin für Translationale Immunologie am Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité. Als Biochemikerin untersucht sie Wechselwirkungen zwischen Immunzellen bei Entzündungsreaktionen, die zu schweren Folgen bei COVID-19, Grippe, Typ-II-Diabetes, aber auch nach Organtransplantationen führen. Ihre Forschungsgruppe am BIH untersucht molekulare Mechanismen der Aktivierung von Immunzellen und der Toleranzinduktion, um besser zu verstehen, warum Komponenten der Immunantwort selbst zum Auslöser destruktiver Entzündungsreaktionen werden, z. B. im Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen. Ziel ihrer Forschungsgruppe ist es, durch gezielte Beeinflussung und Regulierung des Immunsystems neue Behandlungsmöglichkeiten zu eröffnen. Prof. Sawitzki ist Principal Investigator der Biomarker-Plattform der "Nationalen Klinischen Studiengruppe ME/CFS and Post-COVID-Syndrom (NKSG)". Sie leitet zudem das Verbundforschungsprojekt "Charakterisierung von Autoimmunreaktionen zur Identifizierung von Zielen bei ME/CFS (CURE-ME)", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das untersucht, wie durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöste Autoimmunprozesse zu einer Veränderung der gesunden Immunreaktion bei ME/CFS-Patient*innen führen können.
In dem Video beantwortet sie folgende Fragen:
Was ist eine der größten Herausforderungen beim Verständnis der Immunpathologie von ME/CFS?
Wie wichtig ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Erforschung einer komplexen Erkrankung wie ME/CFS?
Konnten Sie neue oder besonders interessante Erkenntnisse aus der Konferenz mitnehmen?
Welche zukünftigen Forschungsansätze in der Immunologie halten Sie für besonders vielversprechend?
Auf welche Instrumente beziehen Sie sich konkret?